05.03.2007, 16:57
Ich saß vor meinem Lagerfeuer und starrte in den sternenklaren Himmel von Azeroth.
Vieles ging mir in diesen Momenten durch den Kopf, Vergangenes, evtl. Zukünftiges, vor allem aber brütete ich über ich über meinen eigenen Zielen. Ich sah an mir herunter. An all meinen wundervollen epischen Dingen die ich so mit mir trug. Ich hatte viel erreicht, so viel, und das nur aufgrund vieler weiterer Helden die an meiner Seite tatkräftig, und mit Erfolg, die zahlreichen Gefahren meisterten die uns als Prüfungen gestellt wurden.
Ich starrte in die Flamme die, leicht tanzend im Winde, ihre leuchtenden Fühler gen Himmel reckte. Mir war, als würde sie Boten gen Himmel schicken, all diese kleinen leuchtenden Sprößlinge, die aus der Flamme gen Himmel stoben.
Ich folgte ihnen mit meinen Blicken, sah wie sie in der Flamme geboren, mit Hilfe des Windes gen Himmel getragen, hinter ihnen der Kontrast des Mondes in dieser sternenklaren Nacht, und wie sie dann starben, auf halben Wege, und erschöpft und beraubt aller Lebensenergie wieder zu Boden sanken.
In einem gewissen Falle sind sie mir ähnlich sinnierte ich. Sie werden jung geboren, saugen sich auf mit voller Energie und Elan um dann einen weiten Weg anzutreten. Am Ende jedoch verläßt sie die Lust, die Essenz der Lebensenergie, und sie sinken wieder herab. Müde und ausgezehrt.
Ich seufzte, und brachte die Flamme zum erlöschen indem ich kalte Erde über die Glut warf. Ein letztes Züngeln, ein letztes Knistern, und plötzlich war es wieder dunkel in dieser Nacht. Nur der fahle Mondschein klärte die leichten Nebel der Dunkelheit vor meinen Augen.
Ich sah nach links, und sah eine große Kontur. Sie sah mich mit treudoofen und leicht irisierenden Augen an, fragend. Ich ging auf sie zu, berührte sie, diese lederne Haut, streichelte über sie, und dann entfernte ich das Reitgeschirr. Behutsam näherte ich mich mit meinem Mund den Ohren des Tieres, flüsterte beruhigende Worte, und schickte meinen geliebten Kodo dann mit einem leichten Klaps in die Freiheit.
Eine Träne rann an meiner Wange herab, auch für mich war es nun Zeit zu gehen.
Ich blickte zu dem Mond, der nun etwas heller zu leuchten schien, und eine zweite Träne rann an meiner Wange herab. Ich wand mich ab und sprang. In das tiefe Schwarz hinein...
Vielen Dank an alle die mich kennen, vielen Dank an Nera'Thor. Ihr seid die Besten. Es war mir eine Ehre an (oder gegen) eurer Seite kämpfen zu dürfen.
Bye bye
Casio
Vieles ging mir in diesen Momenten durch den Kopf, Vergangenes, evtl. Zukünftiges, vor allem aber brütete ich über ich über meinen eigenen Zielen. Ich sah an mir herunter. An all meinen wundervollen epischen Dingen die ich so mit mir trug. Ich hatte viel erreicht, so viel, und das nur aufgrund vieler weiterer Helden die an meiner Seite tatkräftig, und mit Erfolg, die zahlreichen Gefahren meisterten die uns als Prüfungen gestellt wurden.
Ich starrte in die Flamme die, leicht tanzend im Winde, ihre leuchtenden Fühler gen Himmel reckte. Mir war, als würde sie Boten gen Himmel schicken, all diese kleinen leuchtenden Sprößlinge, die aus der Flamme gen Himmel stoben.
Ich folgte ihnen mit meinen Blicken, sah wie sie in der Flamme geboren, mit Hilfe des Windes gen Himmel getragen, hinter ihnen der Kontrast des Mondes in dieser sternenklaren Nacht, und wie sie dann starben, auf halben Wege, und erschöpft und beraubt aller Lebensenergie wieder zu Boden sanken.
In einem gewissen Falle sind sie mir ähnlich sinnierte ich. Sie werden jung geboren, saugen sich auf mit voller Energie und Elan um dann einen weiten Weg anzutreten. Am Ende jedoch verläßt sie die Lust, die Essenz der Lebensenergie, und sie sinken wieder herab. Müde und ausgezehrt.
Ich seufzte, und brachte die Flamme zum erlöschen indem ich kalte Erde über die Glut warf. Ein letztes Züngeln, ein letztes Knistern, und plötzlich war es wieder dunkel in dieser Nacht. Nur der fahle Mondschein klärte die leichten Nebel der Dunkelheit vor meinen Augen.
Ich sah nach links, und sah eine große Kontur. Sie sah mich mit treudoofen und leicht irisierenden Augen an, fragend. Ich ging auf sie zu, berührte sie, diese lederne Haut, streichelte über sie, und dann entfernte ich das Reitgeschirr. Behutsam näherte ich mich mit meinem Mund den Ohren des Tieres, flüsterte beruhigende Worte, und schickte meinen geliebten Kodo dann mit einem leichten Klaps in die Freiheit.
Eine Träne rann an meiner Wange herab, auch für mich war es nun Zeit zu gehen.
Ich blickte zu dem Mond, der nun etwas heller zu leuchten schien, und eine zweite Träne rann an meiner Wange herab. Ich wand mich ab und sprang. In das tiefe Schwarz hinein...
Vielen Dank an alle die mich kennen, vielen Dank an Nera'Thor. Ihr seid die Besten. Es war mir eine Ehre an (oder gegen) eurer Seite kämpfen zu dürfen.
Bye bye
Casio


